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Logik

Logikseiten

Logikbausteine

Beschriftung Bausteine

Unterhalb vom Baustein kann über die Linke Maustaste eine Beschreibung hinzugefügt werden

Visualisierung

Visualisierungen

Mit dem Begriff "Visualisierung" ist u.a. die Darstellung der Zustände von KNX-Komponenten und internen Kommunikationsobjekten gemeint. Zudem können mit Hilfe der Visualisierung Zustände interaktiv verändert werden, beispielsweise kann eine Leuchte geschaltet oder gedimmt werden. Die Visualisierung wird über eine eigene URL im Webbrowser dargestellt und bedient. Für das aktuelle Projekt können beliebig viele Visualisierungen verwaltet werden. Jede Visualisierung fasst beliebig viele "Visuseiten" zusammen - vergleichbar mit einer herkömmlichen Webseite.


Unter dem Karteireiter "Visualisierungen" lassen sich die einzelnen Visualisierungen verwalten. Um eine neue Visu zu erstellen, klickt man im ersten Dialog auf "Neu". Im folgenden Fenster muss zunächst der Name und die Größe in Pixeln definiert werden.

Visu erstellen 2.png

Nachfolgend die Bedeutung der Einträge:

Name

frei wählbarer Name der Visualisierung

Breite (px) bzw. Höhe (px)

  • die Breite bzw. Höhe der Visualisierung in Pixeln
  • die Visualisierung hat stets eine fixe Größe und wird nicht dynamisch an die Bildschirmauflösung des Endgerätes angepasst
  • Hinweis zu Endgeräten mit erhöhter nativer Auflösung:
    • die Visualisierung wird automatisch auf die entsprechende Bildschirmauflösung skaliert
    • eine Angabe der nativen Auflösung ist i.d.R. nicht erforderlich oder sinnvoll - es genügt die Angabe der virtuellen Auflösung (dies spart u.U. Ressourcen)
    • Beispiel: Ein Endgerät verfügt über eine virtuelle Auflösung von 1024 x 768 Pixeln, die native Auflösung des Bildschirms beträgt jedoch 2048 x 1536 Pixel, um die Pixeldichte/Schärfe der Darstellung zu optimieren. In der Regel ist es sinnvoll, die virtuelle Auflösung (1024 x 768) als Breite/Höhe der Visualisierung anzugeben, da die Inhalte der Visualisierung durch den Webbrowser entsprechend skaliert werden. Hintergrundbilder der Visualisierung oder der Visuelemente können bei Bedarf dennoch in einer höheren Auflösung abgelegt werden, damit der Webbrowser auch diese Elemente entsprechend hochaufgelöst/scharf darstellen kann.

Startseite

  • beim ersten Aufruf der Visualisierung wird diese Visuseite angezeigt
  • die Angabe einer Startseite ist zwingend erforderlich!
  • die Startseite darf kein "Popup" sein

Aktualisierung

  • gibt an, in welchem Intervall die Inhalte der Visualisierung aktualisiert werden sollen
  • dies betrifft nicht zwingend jedes Visuelement (z.B. Kamerabilder)

Klicklatenz

  • nach jeder Interaktion mit der Visualisierung wird für diese Dauer gewartet, bis die Visualisierung erneut aktualisiert wird
  • erfolgt innerhalb dieser Wartezeit eine erneute Interaktion, wird die Wartezeit entsprechend verlängert
  • ein hoher Wert kann u.U. sinnvoll sein, damit die Busteilnehmer genügend Zeit haben z.B. einen Schaltbefehl auszuführen und den entsprechenden Statuswert zu übermitteln
  • ein zu niedriger Wert kann u.U. dazu führen, dass ein neuer Statuswert erst bei der nächsten Aktualisierung der Visualisierung übermittelt worden ist

Klickqueue

  • bei Bedarf können rasch aufeinanderfolgende Interaktionen zunächst gesammelt werden, bevor EDOMI diese Änderungen/Eingaben verarbeitet
  • diese Einstellung ist u.U. hilfreich, wenn viele rasch aufeinanderfolgende Interaktionen zu erwarten sind (die Interaktion fühlt sich dann "direkter" an)
  • bei einer sehr langsamen Netzwerkverbindung ist die Verwendung der Klickqueue anzuraten, damit rasch aufeinanderfolgende Interaktionen die Netzwerkverbindung nicht überlasten

Bildschirmschoner

  • hier kann bei Bedarf eine beliebige Visuseite angegeben werden, die nach einer einstellbaren Zeit aufgerufen wird
  • diese Seite sollte i.d.R. ein Popup sein (z.B. in voller Visu-Größe), damit beim Schließen dieser Seite wieder der "alte" Inhalt der Visualisierung angezeigt wird
  • die Bildschirmschoner-Seite ist eine gewöhnliche Visuseite, d.h für die entsprechende Funktionalität ist zu selbst sorgen (z.B. das Bildschirmschoner-Popup per Klick zu schließen)

Aktivierung (Bildschirmschoner)

  • nach dieser Zeit ohne Nutzerinteraktion wird die Bildschirmschoner-Seite aufgerufen
  • Aktualisierung (Bildschirmschoner):
  • wenn der Bildschirmschoner aktiv ist, kann das Aktualisierungsintervall der gesamten Visualisierung z.B. verlängert werden
  • dies kann u.U. zu einer Ressourceneinsparung beitragen (Akkulaufzeit, etc.)

Visuaccounts

Designvorlagen

Farben (Hintergrund)

Farben (Vordergrund)

Animationen

Bilder

Es können einzelne Bilder auf den Edomi-Server hochgeladen werden. Hierzu einen Namen wählen und auf "Bild erstellen" klicken. Über "Bild hochladen" kann die gewünschte Datei ausgewählt und hochgeladen werden. Wird der Name beim Erstellen eines Bildes leer gelassen, wird der Dateiname als Name verwendet. Wird ein Bild durch ein anderes Bild ersetzt, bleibt der Name erhalten (es wird also nicht der neue Dateiname verwendet)

Seit V1.29 können auch mehrere Dateien gleichzeitig hochgeladen werden. Es wird dann der Dateiname als Name in Edomi verwendet.

Bilder hochladen.png

Töne

Auf die gleiche Art und Weise wie Bilder können auch Töne (mp3-Dateien) auf den Edomi-Server hochgeladen werden. Im Auswahldialog erscheint zudem ein kleiner Player zum Vorhören.

Töne hochladen.png

Kommunikationsobjekte

Interne KOs

KNX-Gruppenadressen

System KOs

Edomi stelle eine Reihe von internen KOs zur Nutzung in Visualisierungen und Logiken zur Verfügung.

System-KOs.png

Szenen

Jeder Eintrag einer Szene wird mit folgenden Eigenschaften definiert:

  • KO: Dieses KO wird beim Abrufen der Szene auf den Initialwert oder auf den angelernten Wert gesetzt
  • Initialwert: Wenn der Szeneneintrag nicht lernbar ist, oder noch kein Wert angelernt wurde, wird das KO beim Abrufen der Szene auf diesen Wert gesetzt
  • Lern-KO: Der Wert dieses KOs wird beim Anlernen der Szene als neuer Wert übernommen
  • wird kein Lern-KO angegeben, ist dieser Szeneneintrag nicht lernbar - das bedeutet es wird beim Abrufen der Szene immer der Initialwert verwendet
  • KO und Lern-KO können auch identisch gewählt werden, falls z.B. kein separates Status-KO existiert

Hinweis: Das Lern-KO wird beim Anlernen der Szene NICHT vom Bus abgefragt. Es wird der letzte bekannte Wert übernommen.


Datenarchive

Allgemein

Ein Datenarchiv kann dauerhaft beliebige Werte oder KO-Werte speichern. Zudem dienen Datenarchive als Grundlage für Diagramme (Visualisierung).

Es können grundsätzlich alle Datentypen gespeichert werden, auch der interne Datentyp "Variant". Zu beachten ist hierbei, dass nicht-numerische Werte in einem Diagramm nicht dargestellt werden können. Archivierte Werte, die älter als eine definierbare Zeitspanne sind, können bei Bedarf automatisch aus dem Archiv entfernt werden.

  • Name: Frei wählbarer Name für dieses Datenarchiv
  • KO: Diese KO wird bei jeder Änderung auf die aktuelle Anzahl der Archiveinträge gesetzt
  • eine Änderung am Datenarchiv liegt vor, wenn Daten hinzugefügt oder entfernt wurden
  • Achtung: Mit diesem KO wird nicht das KO definiert, dessen Werte in das Archiv übernommen werden sollen! Dies muss z.B. über eine Logik erfolgen!
  • Speicherdauer: Archivdaten, die älter als die gewählte Zeitspanne sind, werden automatisch aus dem Archiv entfernt

Zum Archivieren einer Konstante genügt der Befehl "Datenarchiv: Wert hinzufügen" - beispielsweise kann dieser Befehl einem Visuelement zugeordnet werden. Innerhalb einer Logik können beliebige Werte mit dem Befehl "Datenarchiv: Eingangswert (E1 oder E2) hinzufügen" (Ausgangsbox) archiviert werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Eingang (typischer Weise E2) der Ausgangsbox mit einem KO oder einem anderen Logikbaustein verbunden ist. Es können also z.B. auch Zustände von Logikbausteinen archiviert werden (z.B. die Ergebnisse einer Berechnung).

Datenexport

Administrations-Interface

  1. http://<IP-ADRESSE>/admin
  2. Verwaltung
  3. Live-Daten-Statistik
  4. Datenarchive
  5. Hinter dem Datenarchiv gibt es über den Button Download die Möglichkeit das Datenarchiv als CSV herunterzuladen

Manuell

Über SSH können Daten in ein CSV File exportiert werden

  1. Die ID des Archivs ermitteln: In der Konfiguration der Datenarchive findest Du in Klammern die ID des Archivs (hinter dem Namen)
  2. per SSH oder direkt auf dem Server folgenden Befehl ausführen:

mysql -e "SELECT * FROM edomiLive.archivKoData WHERE targetid=###ID### INTO OUTFILE '/tmp/export.csv' FIELDS TERMINATED BY ',' ENCLOSED BY '\"' LINES TERMINATED BY '\n';"

"###ID###" ist durch die in Schritt 1 ermittelte ID zu ersetzen, /tmp/export.csv ist die Ausgabe-Datei mit Pfad.

Das generierte File kann zb. über FTP Client vom Server auf den Pc übertragen werden


Optional

  • WHERE-Klausel z.B. um nur einen bestimmten Datumsbereich zu exportieren etc.
  • ORDER BY-Klausel um die Datensätze zu sortieren:

mysql -e "SELECT * FROM edomiLive.archivKoData WHERE targetid=###ID### AND datetime>='2016-03-01 00:00:00' AND datetime<='2016-03-31 23:59:59' ORDER BY datetime ASC,ms ASC INTO OUTFILE '/tmp/export.csv' FIELDS TERMINATED BY ',' ENCLOSED BY '\"' LINES TERMINATED BY '\n';"

Beispiele

Meldungsarchive

Ein Meldungsarchiv dient zur Speicherung von Textmitteilungen (z.B. Statusmeldungen). Meldungsarchive sind technisch annähernd mit den Datenarchiven identisch, jedoch dienen Meldungsarchive nicht als Grundlage für Diagramme. Einzelne Meldungen können maximal 200 Zeichen umfassen. In einer Visualisierung werden Meldungsarchive ihrem Zweck entsprechend anders dargestellt als Datenarchive.


HTTP/UDP/SHELL

IR-Befehle

Kameras

Sequenzen

Mit Hilfe von Sequenzen lassen sich chronologisch aufeinander folgende Befehle ausführen. Somit kann sichergestellt werden, dass bestimmte Abläufe in der gewünschten Reihenfolge ausgeführt werden. Ein und dieselbe Sequenz kann nicht mehrfach gestartet werden. Wird die Sequenz während der Laufzeit erneut gestartet, wird dies ignoriert und die Sequenz läuft unbeirrt weiter. Soll die Sequenz während der Laufzeit neugestartet werden, muss die laufende Sequenz zunächst gestoppt werden.

Auflistung der Befehle

  • die Befehle in der Auflistung werden von oben nach unten abgearbeitet
  • mit einem Rechtsklick auf einen Eintrag kann dieser nach oben bzw. unten verschoben oder entfernt werden

Befehle

  • es können beliebige Befehle in die Sequenz aufgenommen werden (vgl. Logikeditor und Visueditor)
  • zusätzlich kann eine Wartezeit in Sekunden angegeben werden: Nach dem Ausführen des Befehls wird für diese Zeit gewartet, bis der nächste Befehl in der Liste ausgeführt wird. Eine Wartezeit von 0 führt zu einem sofortigen Ausführen des nächsten Befehls in der Sequenz (keine Wartezeit).

Vorsicht: Eine Sequenz kann wiederum eine weitere Sequenz starten, wenn der entsprechende Befehl in die Sequenz aufgenommen wird. Dies kann u.U. zu einer Endlosschleife führen, d.h. die entsprechenden Sequenzen werden immer wieder gestartet falls diese sich gegenseitig aufrufen.


Zeitschaltuhren (ZSU)

Die Zeitschaltuhr arbeitet minutengenau, d.h. das Intervall zwischen zwei Schaltzeiten muss mindestens 1 Minute betragen. Wird z.B. eine Schaltzeit von 15:30 definiert, schaltet die ZSU ca. um 15:30:00 (die Varianz beträgt etwa 1 Sekunde, die ZSU kann u.U. also erst um 15:30:01 schalten - keines Falls jedoch vor 15:30:00).

  • Name: Frei wählbarer Name für diese Zeitschaltuhr. Der Name wird ggf. in der Visualisierung angezeigt.
  • KO zur ZSU-Steuerung: Dieses KO aktiviert (1) oder deaktiviert (0) die Zeitschaltuhr
    • dieses wird außerdem in der Visualisierung zum Aktivieren/Deaktivieren der Zeitschaltuhr genutzt (das Visuelement "Zeitschaltuhr" greift auf dieses KO zu)
    • alternativ ein ZSU-Steuerungs-KO (als internes Kommunikationsobjekt) erstellen und mit einem Initialwert 1 belegen. Die ZSU wird damit beim Start von Edomi automatisch eingeschaltet. Auf diese Weise muss man nicht bei jedem Start von Edomi die Zeitschaltuhr manuell (z.B. per Visu) einschalten.
  • Schalt-KO: Dieses KO wird bei aktivierter Zeitschaltuhr auf einen angegebenen Wert der jeweiligen Schaltzeit gesetzt
    • dieses KO entspricht quasi dem Schaltausgang der Zeitschaltuhr

Bei Bedarf können bereits in der Konfiguration Schaltzeiten vorgegeben werden. Diese sind in der Visualisierung nicht veränderbar, sondern fest in die ZSU eingespeichert. In der Visualisierung können dennoch weitere Schaltzeiten ergänzt und bearbeitet werden und bleiben auch nach einem Neustart erhalten. Die Schaltzeiten müssen mindestens einen Wochentag und eine Uhrzeit enthalten. Außerdem können Parameter angegeben werden, die die Schaltzeit auf bestimmte Datumswerte einschränkt.

Beispiele

  • "--.04.-- bis --.04.--": Die Schaltzeit ist nur für den Monat April aktiviert
  • "--.01.-- bis --.03.--": Die Schaltzeit ist nur für den Monat Januar, Februar und März aktiviert
  • "01.05.-- bis 07.05.--": Die Schaltzeit ist nur für das Datum 01.05. bis 07.05 aktiviert
  • "21.--.2016 bis 21.--.2016": Die Schaltzeit ist nur für jeden "21sten" eines Monats für das Jahr 2016
  • aktiviert
  • usw.

Hinweis: Überschneidungen verschiedener Schaltzeiten werden nicht überprüft. Beim Anlegen von Schaltzeiten ist ggf. darauf zu achten, dass diese sich nicht gegenseitig beeinflussen oder zu widersprüchlichen Schalthandlungen führen.

Anwesenheitssimulationen

Eine Anwesenheitssimulation (AWS) kann eine beliebige Anzahl von KO-Werten aufzeichnen und bei Bedarf wiedergeben. Das Verhalten einer AWS ist mit einem Tonbandrekorder, der in einer Endlosschleife aufnimmt bzw. wiedergibt, vergleichbar. Die AWS orientiert sich ausschließlich an den 7 Wochentagen, d.h. die KO-Werte werden genau 7 Tage aufgezeichnet bzw. wiedergegeben. Läuft eine Aufzeichnung länger als 7 Tage, werden die bereits vorhandenen Aufzeichnungen sukzessive für das jeweilige KO gelöscht und die neuen KO-Werte übernommen. Beim Abspielen wird nach 7 Tagen entsprechend wieder von vorn begonnen (Endlosschleife). Die AWS kennt 3 Betriebszustände, die durch ein entsprechend definiertes KO aktiviert werden:

  • Deaktiviert (KO-Wert=0): Die AWS ist deaktiviert
  • Abspielen (KO-Wert=1): Die AWS spielt die gespeicherten KO-Werte ab
  • Aufnehmen (KO-Wert=2): Die AWS nimmt neue KO-Werte auf


Die AWS kann problemlos dauerhaft im Betriebszustand "Aufnehmen" verbleiben und z.B. bei längerer Abwesenheit auf den Betriebszustand "Abspielen" gesetzt werden. Beim Wechsel des Betriebszustand von "Abspielen" zu "Deaktiviert" (bzw. "Aufnehmen") ist zu beachten, dass das Abspielen der gespeicherten KO-Werte unmittelbar beendet wird - der aktuelle Zustand eines KOs wird dabei nicht berücksichtigt. Dies kann u.U. dazu führen, dass z.B. eine Leuchte durch die AWS eingeschaltet wurde und nach dem Deaktivieren der AWS in diesem Zustand verbleibt. Gegebenenfalls bietet es sich also an, eine entsprechende Sequenz o.d.G. zu erstellen, die nach dem Deaktivieren der AWS die gewünschten Leuchten ausschaltet.


E-Mails

EDOMI kann mit dem Befehl "eMail: Senden" eine zuvor definierte eMail versenden. Für die Nutzung der eMail-Funktionalität ist eine entsprechende Konfiguration vorzunehmen (edomi.ini). Der eMail-Empfänger kann beliebig gewählt werden - wird dieses Feld leer belassen, wird der konfigurierte Default-Empfänger verwendet. Die eMail wird als reiner Text (nicht HTML) versendet und kann keine Anhänge enthalten. Betreff und Inhalt können mit folgenden Variablen ergänzt werden:

Wichtig: Die folgenden Variablen sind ohne Anführungszeichen ("") anzugeben!

  • Variablen (nur in den Feldern "Betreff" und "Inhalt" erlaubt):
    • "{DATETIME} ": aktueller Zeitstempel
      • z.B. "Es ist {DATETIME} Uhr." wird zu "Es ist 27.03.2014 12:01:34 Uhr."
    • "{x/y/z}": Repräsentiert den Wert einer KNX-Gruppenadresse
      • Hinweis: Existiert die Gruppenadresse nicht, wird die Variable unverändert ausgegeben: "{1/2/3}"
    • "{id}": Repräsentiert den Wert eines KOs (oder einer GA) mit dieser ID
      • z.B. "Busmonitor hat den Status {6}" wird zu "Busmonitor hat den Status 3"

Hinweis: Existiert die KO-ID nicht, wird die Variable unverändert ausgegeben: "{6}"

  • Tipp: Es können auch System-KOs angegeben werden, z.B.:


System-eMails

Die System-eMails werden ausschließlich von EDOMI selbst gesendet, können also nicht durch den Nutzer direkt gesendet werden. Die Inhalte der System-eMails sind anpassbar, die Bedeutung bleibt jedoch davon unberührt:

  • ID 1: Diese eMail wird gesendet, wenn EDOMI (bzw. die Hardware) unerwartet neugestartet wurde
  • ID 2: Diese eMail wird gesendet, wenn eine zu hohe CPU-Last, ein zu hoher RAM-Verbrauch oder eine zu geringe Restkapazität des Massenspeichers vorliegt


Telefon

Für die Nutzung der Telefoniefunktionen ist eine Fritzbox erforderlich. Die Fritzbox muss über Telnet kommunizieren können und ggf. muss der "Callmonitor" der Fritzbox aktiviert sein (für die Nutzung von Anruftriggern und Anrufarchiven). Das Aktivieren von Telnet bzw. des Callmonitors der Fritzbox ist den entsprechenden Dokumentationen zu entnehmen. EDOMI muss zudem einige Daten der Fritzbox kennen, um eine Verbindung herstellen zu können (edomi.ini).

Telefonbuch

Essentiell für Anruftrigger (Auswahl der Rufnummer), ansonsten nur Kosmetik.

Anruftrigger

Mithilfe eines Anruftriggers können bei ein- oder ausgehenden Anrufen an bzw. von einer bestimmten Telefonnummer beliebige Aktionen ausgeführt werden (Logik):

  • Name:
    • frei wählbarer Name für diesen Anruftrigger
  • Anruftyp:
    • Eingehender Anruf: Der Anruftrigger wird nur aktiviert, wenn ein eingehender Anruf erkannt wird
    • Ausgehender Anruf: Der Anruftrigger wird nur aktiviert, wenn ein ausgehender Anruf erkannt wird
  • Quell-Rufnummer:
    • der Anruftrigger wird nur aktiviert, wenn die Rufnummer des Anrufenden diesem Telefonbucheintrag entspricht
    • ohne Angabe eines Telefonbucheintrags wird der Anruftrigger bei beliebigen Rufnummern aktiviert
  • Ziel-Rufnummer:
    • der Anruftrigger wird nur aktiviert, wenn die Rufnummer des Angerufenen diesem Telefonbucheintrag entspricht
    • ohne Angabe eines Telefonbucheintrags wird der Anruftrigger bei beliebigen Rufnummern aktiviert
  • KO Status:
    • dieses KO erhält bei einem Anruf (ein-/ausgehend) den Wert 1
    • das KO wird nach dem Beenden des Anrufs NICHT auf 0 gesetzt!
    • mit diesem KO kann z.B. eine Logik getriggert werden
  • KO Quell-Rufnummer/Name:
    • erhält bei einem Anruf (ein-/ausgehend) die Rufnummer bzw. den Telefonbucheintrag des anrufenden Anschlusses
    • wenn die Rufnummer im Telefonbuch eingetragen ist, wird der Name und die ID des Telefonbucheintrags in das KO geschrieben, z.B. "Max Mustermann (123)"
    • ist die Rufnummer nicht im Telefonbuch eingetragen, wird die Rufnummer in das KO geschrieben
  • KO Ziel-Rufnummer/Name
    • erhält bei einem Anruf (ein-/ausgehend) die Rufnummer bzw. den Telefonbucheintrag des angerufenen Anschlusses
    • siehe oben


Anrufarchive

Ein Anrufarchiv speichert automatisch folgende Daten von ein- und ausgehenden Anrufen:

  • Zeitpunkt des Anrufs
  • Telefonnummer und ggf. Telefonbucheintrag des Anrufers bei eingehenden Anrufen
  • Telefonnummer und ggf. Telefonbucheintrag des Angerufenen bei ausgehenden Anrufen

Archiveinträge, die älter als eine definierbare Zeitspanne sind, können bei Bedarf automatisch aus dem Archiv entfernt werden.

  • Name: Frei wählbarer Name für dieses Anrufarchiv
  • KO: Diese KO wird bei jeder Änderung auf die aktuelle Anzahl der Archiveinträge gesetzt
    • eine Änderung am Anrufarchiv liegt vor, wenn Anrufe hinzugekommen oder entfernt wurden
  • Speicherdauer: Archiveinträge, die älter als die gewählte Zeitspanne sind, werden automatisch aus dem Archiv entfernt


Das Anrufarchiv wird automatisch verwaltet, es können jedoch Einträge entfernt werden (Befehl "Anrufarchiv: Eintrag entfernen").

Hinweis: In der Regel genügt 1 Anrufarchiv. Es können bei Bedarf beliebig viele Anrufarchive angelegt werden, beispielsweise wenn die Einträge unterschiedlich lange vorgehalten werden sollen.


Diagramme

HTTP-Steuerung

Alle Kommunikationsobjekte bzw. KNX-Gruppenadressen können bei Bedarf mit einem einfachen HTTP-Request auf einen gültigen Wert gesetzt werden. Damit nur berechtigte Netzwerkzugriffe diese Wertänderung vornehmen können, ist der HTTP-Request mit dem Nutzerkonto "Remote" gesichert. Zudem können nur KOs auf einen Wert gesetzt werden, die hier (HTTP-Steuerung) entsprechend freigegeben worden sind. Für jedes KO, dessen Wert über einen HTTP-Request gesetzt werden soll, ist ein entsprechender Eintrag vorzunehmen.

Die URL des HTTP-Request lautet: http://<IP-ADRESSE>/remote/?login=<LOGIN>&pass=<PASSWORT>&koid=<KO.ID>&kovalue=<WERT>

  • IP-ADRESSE: IP-Adresse von EDOMI
  • LOGIN: remote (das Login kann in der Verwaltung angepasst werden)
  • PASSWORT: remote (das Passwort kann in der Verwaltung angepasst werden)
  • KO.ID: die ID des KOs
    • Wichtig: Hier ist die ID anzugeben, nicht die Gruppenadresse (x/y/z)
    • die ID eines KOs wird in der Konfiguration der Kommunikationsobjekte angezeigt
  • WERT: ein (gültiger) Wert, auf den das KO gesetzt werden soll